Anbau
 
 
Reis ist eine Pflanze, die Wärme benötigt. Erst ab einer Temperatur von 20°C ist ihr Wachstum optimal. Neben dem Unkrautmanagement besteht die größte Herausforderung für den Anbau nördlich der Alpen darin, die Reife zu erreichen, bevor die Pflanzen im Herbst den kalten Temperaturen ausgesetzt sind. Wie ein großer Teil der Reisbauern auf der Welt haben wir uns für die Technik des gefluteten Reises entschieden. Neben der Begünstigung der in Feuchtgebieten lebenden Wildtiere, wirkt das in der Parzelle ständig vorhandene Wasser als Wärmepuffer. Es speichert tagsüber Wärme und gibt sie in der Nacht ab. So wird das Reiswachstum durch niedrigere Temperaturen weniger eingeschränkt, was eine rechtzeitige Ernte ermöglicht.
Der Reisanbau erfolgt in mehreren Schritten:

Le relevé topographique montre une parcelle hétérogène avec des points bas (bleu/violet) dans lesquels s'accumulait de l'eau après de fortes pluies (Fig. 1). Après analyse de la situation, la parcelle fut remodelée avec une pente minimale donnée dans le sens de travail (Fig. 2). La coupe de profile montre la topographie existante en rouge et la proposition de nivelage en bleu (Fig. 3). Du fait de sa complexité, un tel travail ne peut être effectué qu'avec un système de nivelage par GPS.

Damit das Wasser im gesamten Reisfeld gleich hoch ist, muss der Boden vor der Aussaat absolut eben sein.

Die Aussaat erfolgt Anfang Mai mit einer herkömmlichen Getreidesämaschine.

Sobald der Reis zu keimen beginnt, kann die Parzelle gefluten werden.

Ab Juni entwickelt sich der Reis rasant. Es ist wichtig, einen ausreichenden Wasserstand zu halten damit tagsüber soviel Wärme wie möglich gespeichert wird.

Wir verwenden keine Pestizide für die Herstellung unseres Reises und deshalb jäten wir alles von Hand. Vogelhirse ist ein Unkraut, das dem Reis ähnlich ist und das im Wasser keimen kann.

Anfang August ist die Blüte. Eine kritische Phase, da die Bestäubung hauptsächlich vom Wind durchgeführt wird. Bei ungünstigen Wetterbedingungen (kalt und nass) werden nicht alle Blüten bestäubt und es bilden sich nicht alle Reiskörner aus.

Nach der Blüte beginnen sich die Körner zu bilden. Der Reis ist reif, wenn die Kornfeuchtigkeit 20% erreicht und die Mehrheit der Körner nicht mehr grün ist.

Die Ernte fand am    14. Oktober mit einem Mähdrescher statt.

Einem Tag nach der Ernte musste der Reis getrocknet werden, um zu verhindern, dass er nicht fermentiert und damit er lagerfähig bleibt. Durch das Trocknen sinkt die Luftfeuchtigkeit auf 10-12%.

Der Reis muss in einer Maschine verabeitet werden, um das Reiskorn von der Reishülle zu lösen. Die geschälten Körner werden dann leicht poliert, um einen Halb-vollkornreis zu erhalten.

Nach dem Entspelzen und Polieren fallen die Körner auf ein Förderband. Verbleibendes Stroh oder nicht enspelzte Körner werden entfernt.

Der Reis wird in Gläser abgefüllt und das Gewicht auf 600g eingestellt.

Als letztes werden die Gläser etikettiert.

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